Die Übersetzung eines Schneckengetriebes ist der grundlegendste Auswahlparameter. Bei falscher Übersetzung erreicht die Anlage weder Drehzahl noch Drehmoment. Dieser Artikel stellt Berechnung und Auswahlschritte vor.

1. Übersetzung berechnen
Übersetzung = Zähnezahl des Schneckenrades ÷ Gangzahl (Gänge) der Schnecke.
Beispiel: eingängige Schnecke (Gänge = 1), Rad mit 40 Zähnen → i = 40:1. Bei 1450 min⁻¹ Eingang ≈ 36 min⁻¹ Ausgang.
Übliche Gangzahlen: ein- (1) und zweigängig (2). Eingängig: große Übersetzung, niedrigerer Wirkungsgrad; zweigängig: kleinere Übersetzung, höherer Wirkungsgrad.
2. Auswahlschritte
1. Erforderliche Abtriebsdrehzahl und -moment bestätigen.
2. Antriebsdrehzahl bestätigen (typisch 1450 min⁻¹ Motor).
3. Übersetzung = Antriebsdrehzahl ÷ Abtriebsdrehzahl.
4. Gangzahl und Zähnezahl passend wählen.
5. Abtriebsmoment gegen die Last prüfen.
6. Einbaumaße und Achsabstand bestätigen.

3. Wirkungsgrad
Schneckengetriebe sind weniger effizient als Zahnradgetriebe. Eingängig ca. 50–70 %, zweigängig ca. 70–85 %. Wirkungsgradverluste einrechnen — Abtriebsmoment nicht nur aus der Nennübersetzung ableiten.
Bei hohen Wirkungsgradanforderungen (langer Dauerbetrieb, starke Erwärmung) eher zwei- oder mehrgängige Schnecken wählen.
4. Selbsthemmung
Eine eingängige Schnecke mit sehr kleinem Steigungswinkel kann selbsthemmend sein: das Rad kann die Schnecke nicht rückwärtig antreiben. Nützlich bei Rücklaufschutz (z. B. Hebezeuge), bedeutet aber auch niedrigeren Wirkungsgrad.
Dezhou Xinmi Machinery berechnet Übersetzung und Moment nach dem Betriebsfall und empfiehlt passende Parameter.